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Weihnachtsbaum: Richtig entsorgt

6.01.2020

Rechtfrage des Tages:

Auch wenn viele die weihnachtliche Pracht des geschmückten Baums noch ein wenig genießen wollen: Viele fangen langsam an, den Christbaum abzuschmücken. Aber wohin mit der nadelnden Tanne?

Antwort:

Die Weihnachtszeit ist vorbei und bald wird es Zeit, die Weihnachtsdekoration für das nächste Fest einzulagern. Ist der Baum erst mal geplündert, soll er verständlicherweise möglichst schnell das heimische Wohnzimmer verlassen. Doch je größer die Tanne, umso schwieriger wird die Entsorgung. Kleine oder gehäckselte Bäume können Sie in den Biomüll geben. Größer Weihnachtsbäume können Sie zu einer öffentlichen Sammelstelle bringen. Wo Sie diese finden und deren Öffnungszeiten erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde.

Viele Kommunen bieten auch einen kostenlosen Abholservice an. Wann Sie den Baum an die Straße legen dürfen, können Sie im Abfallkalender nachlesen. Und mancherorts organisiert die Freiwillige Feuerwehr das Einsammeln. Die trockenen Bäume werden dann meist gleich als Grundlage für das anstehende Osterfeuer gesammelt. Einfach so ohne Abholtermin sollten Sie Ihren Baum aber nicht an die Straße legen.

Je nach Bundesland drohen Ihnen nämlich teilweise saftige Bußgelder. Die wilde Entsorgung des Weihnachtsbaums kostet in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise bis zu 100 Euro Geldbuße. Wollen Sie gleich mehrere Tannen verschwinden lassen, können Sie mit bis zu 500 € zur Kasse gebeten werden. Diese Bußgelder gelten insbesondere, wenn Sie Ihren Christbaum kurzerhand im nächsten Waldstück auslagern wollen.

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0800 3746-555
gebührenfrei